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Aktuelles

FSC-Produzent geht über Leichen
pld. Zehn Jahre lang kämpfte der ecuadorianische Kleinbauer José Aguilar für seinen Regenwald. Den hatte ihm der Sperrholzhersteller Botrosa gewaltsam geraubt. Am 25. Februar 2010, wenige Tage, bevor das Land nach richterlicher Verfügung zurückgegeben werden sollte, wurde José Aguilar zusammen mit seiner Frau ermordet. Die Firma Botrosa weigert sich weiterhin, den Schutzwald «El Pambilar» zurückzugeben. Gleichzeitig schmückt sich das Unternehmen mit dem Siegel für «verantwortungsvolle Waldwirtschaft» des Forest Stewardship Council (FSC).
Protestaktion: www.regenwald.org
(9.3.2010)

 

Nokia top, Microsoft flop
pld. Seit 2006 publiziert Greenpeace eine Umweltrangliste der IT-Branche. Gute Noten erhielten im Ranking vom Januar 2010 lediglich Nokia (7,4 Punkte) und Sony Ericsson (6,9). Die anderen Anbieter haben noch ein grosses ökologisches Verbesserungspotenzial. Microsoft (2,4) und Nintendo (1,4) nehmen die beiden letzten Plätze ein. Untersucht wurden die Produkte von 18 Weltfirmen auf ihren Energieverbrauch, giftige Inhaltsstoffe und das Abfallmanagement.
www.greenpeace.org/electronics
(22.2.2010)

 

Bisphenol A in Recyclingpapier
pld. Die Radiosendung «Espresso» von heute Dienstag berichtet über Rückstände von Bisphenol A in Recyclingpapier. Die Substanz wird in Thermo-Faxpapier oder Kassencoupons verwendet und soll so ins Recyclingpapier gelangen. Der hormonaktive Stoff steht im Verdacht, gesundheits- und erbgutschädigend zu sein. http://www.drs1.ch/www/de/drs1.html
(26.1.2010)

 

Tageszeitung aus Recyclingpapier: In Schweiz alltäglich
pld. Die niederländische Tageszeitung «Het Financieele Dagblad» erscheint seit Ende November als weltweit erste Tageszeitung auf FSC-Papier. Laut Auskunft von FSC Niederlande handelt es sich beim Papier um FSC Recycled. Das bedeutet schlicht, dass der Verlag auf 100 Prozent Recyclingpapier druckt. In der Schweiz und in anderen Ländern ist dies schon aus Kostengründen seit Jahren Standard, wobei auf das FSC-Label verzichtet wird. Die vordergründige Erfolgsmeldung entpuppt sich somit als Banalität.
http://www.fsc-deutschland.de/newsletter/224/1371/
(17.12.2009)

 

Papiliorama und Hornbach schützen Tropenwald
pld. Das Schmetterlingsmuseum Papiliorama in Kerzers unterstützt seit 20 Jahren die Stiftung Shipstern, die im zentralamerikanischen Belize tropischen Regenwald unter Schutz stellt. Jetzt beteiligt sich der Baumarkt-Betreiber Hornbach mit jeweils 20 Prozent des Jahresbudgets von 120'000 Franken am 110 Quadratkilometer grossen Reservat. In Kerzers wurde zudem eine 20 Quadratmeter grosse Tafel mit Informationen zu FSC und zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung enthüllt.
www.papiliorama.ch, www.shipstern.org
(25.11.2009)

 

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